
Über Schamanismus
Der Ausdruck Schamane kommt aus dem Tungusischen (Sibirien, Mongolei) und bedeutet "der Wissende" und
bezeichnet den spirituellen Führer einer Gemeinschaft.Schamanismus ist eine uralte Geistlehre, die lange
vor den Religionen bestand. Ziel ist es, sich der ganzheitlichen Sinneserfahrung zuzuwenden.
Der Weg ist darauf ausgerichtet, vom Getrennt-Sein zum Ganzen zurück zu kehren, Heilung auf allen Ebenen
unseres Seins zu erlangen und wieder in enger Verbindung zu stehen mit der Natur und dem Schöpfer.
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Chakren- und Heilarbeiten
Die Kraft die hinter der materiellen Erscheinungsform des Körpers wirksam ist, ist bei allen Wesenheiten –Mensch, Tier ,
Pflanze und Gestein- besteht aus einem komplexen Energiesystem, ohne das der physische Körper auf der materiellen Ebene nicht existieren könnte.
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Räucherzeremonien
Das Räuchern von Pflanzen hat in vielen Kulturen eine lange Tradition. Es wurde und wird noch immer zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden,
angefangen beim Konservieren von Lebensmittel mit Hilfe von Rauch bis zum Auflösen von Energien, die uns nicht mehr dienen. Dazu kann ich ganz praktisch
die keimtötende Wirkung einer bestimmten Pflanze nutzen, um Krankheitserreger zu vertreiben. Ich kann aber ebenso die geistige Kraft der Pflanze nutzen,
um die Energien zu transformieren, die mich in den negativen Zustand von Kranksein gebracht haben.
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Ritualarbeit
Manchmal brauchen wir einen besonderen Ort, einen heiligen Raum, in dem besondere Arbeiten und Erfahrungen einen
geschützten Rahmen finden und die profane Alltagswirklichkeit weicht.
Der Ort sollte frei von Energien sein, die uns für diese Arbeit nicht dienen oder gar stören. Er sollte angefüllt sein mit
der Kraft, die wir benötigen. Es sollten sich alle die Helfer und Führer dort befinden, die uns unterstützen und uns zur Seite
stehen. Die Alltagsrealität bleibt zurück, das Heilige begegnet uns.
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Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon
dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel
züngelten.
Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Weißt du, wie ich mich
manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander
kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der
andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."
"Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.
"Der Wolf, den ich füttere." antwortete der Alte.
[unbekannte Quelle]